Technische Universität Chemnitz

In Forschung und Lehre steht die TU Chemnitz insbesondere für die drei Kernkompetenzen “Materialien und Intelligente Systeme”, “Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau” sowie “Mensch und Technik”. Diese Profilierung hat eine in Deutschland einmalige Konstellation von Kompetenzen über alle acht Fakultäten hinweg hervorgebracht: Chemnitz entwickelt sich zu einem international sichtbaren Forschungsstandort für künftige Wertschöpfungsprozesse und nachhaltige Zukunftssicherung, die eine Basis für attraktive Studienangebote darstellen.

Die TU Chemnitz steht für exzellente Forschung. Die gesellschaftlichen Fragestellungen der Zukunft werden insbesondere in den genannten drei Kernkompetenzen durch Ergebnisse der Grundlagen- und angewandten Forschung zu aussichtsreichen Lösungen geführt. Markenzeichen des Chemnitzer Universitätsprofils in der Forschung ist der fächerübergreifende offene und konstruktive Dialog mit besonderer Verpflichtung und Verantwortung für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

TU Chemnitz / Jacob Müller

Dienstleistungen

Forschung und Lehre

Persönliche Mitglieder

  • Prof. Dr.-Ing. Holger Cebulla
  • Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel
  • Dr.-Ing. Michael Heinrich
  • Dipl.-Ing. Matthias Klärner
  • Prof. Dr.-Ing. Lothar Kroll
  • Dipl-Ing. Mario Naumann
  • Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nendel
  • Prof. Dr.-Ing. Daisy Nestler
  • Dr. Isabelle Roth-Panke
  • Dipl.-Wi.-Ing. Maximilian Schwarz
  • Prof. Dr.-Ing. Guntram Wagner

Ansprechpartner

Prof. Dr. Jörn Ihlemann
Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs
Tel: +49 (0) 371 531 1003 0
E-Mail: pfw[at]tu-chemnitz.de

Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP), Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau in der Produktion

Im April 2014 wurde am Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP) die Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau in der Produktion an der Technischen Universität Chemnitz gegründet.

Adaptronik überführt den Grundgedanken der Mechatronik – die Schaffung von intelligenten Systemen aus der Kombination von mechanischer Struktur, Sensoren und Aktoren sowie Informationsverarbeitung – bis auf die Werkstoffebene.

Anwendungsbeispiele sind Schwingungsdämpfung und Lärmminderung bei Leichtbaustrukturen, werkstoffintegrierte Überwachungssysteme, hochdynamische Präzisionspositioniersysteme für die Fertigungstechnik oder die Integration von Sensorik und Aktorik in Endoskope/Implantate für die Medizintechnik. Ein wesentliches Merkmal der Adaptronik, bauteilintegrierte Sensoren und Aktoren, stellt ein essentielles Grundelement für die Megatrends Cyber-Physischen-Systeme, Industrie 4.0 und ressourceneffizienter Produktion dar.

TU Chemnitz

Dienstleistungen

  • schwingungstechnische Messungen
  • Beratung rund um Sensor- und Aktorintegration

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel
Tel: +49 (0) 371 531 2356 0
E-Mail: adaptronik[at]mb.tu-chemnitz.de

Stiftungsprofessur Textile Kunststoff- und Hybridverbunde (TKV) am Institut für Strukturleichtbau, Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung

Die Stiftungsprofessur „Textile Kunststoff- und Hybridverbunde (TKV)“ ist eng eingebunden in die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz. Die Leiterin der TKV ist seit 2016 Frau Professorin Daisy Nestler. Die Stiftungsprofessur pflegt ein weitreichendes Netzwerk, u.a. mit den Stiftern und weiteren zahlreichen Firmen und Forschungseinrichtungen. Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten liegen in der Verknüpfung der Wertschöpfungsketten zur Herstellung großserientauglicher, textilverstärkter Kunststoff- und Hybridverbunde im Sinne eines effizienten Leichtbaus. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei im Wissens- und Technologietransfer aus der Forschung in die industrielle Anwendung.
Auf dem Weg von der Grundlagenforschung zur Prototypenentwicklung beschäftigt sich die TKV auf folgenden Forschungsfeldern:

  • Textilbasierte Polymermatrix-Verbunde (Entwicklung neuer textilbasierter belastungsgerecht ausgelegter 2- und 3D-Leichtbaustrukturen, differenzierte oder gradierte Strukturen mit Funktionalisierung)
  • funktionale multihybride Werkstoffverbunde (hybride Schichtverbunde: Metall/FKV/Keramik/Funktionsintegration, kernverstärkte Sandwichstrukturen, tailor-made-Verbunde im in-line-Verfahren, Interface-Engineering, Modulsystematik mit Recyclingkonzepten)
  • Technologien für funktionale Verbundwerkstoffe
  • Großserientechnologien für funktionale Keramikmatrix-Verbundwerkstoffe (Faserkeramik: C/C-SiC, Al2O3/Al2O3)
  • Ausnutzung der Performance von faserverstärkten Keramiken hinsichtlich ihrer hervorragenden Performance gegenüber monolithischen Keramiken (Bruchzähigkeit, Schadenstoleranz, Schlagbelastungsfähigkeit, Korrosions-, Verschleiß-, Thermoschockbeständigkeit, Lebensdauer) für neue Anwendungsfelder und Markterschließungen
  • verstärkte Metallmatrix-Verbundwerkstoffe (hochfeste Al-Legierungen)
  • Entwicklung von Recyclinglösungen

Im Fokus stehen dabei die Entwicklung von effizienten Technologien für ressourcen- und kosteneffiziente Composite-Werkstoffe sowie die Substitution hin zu funktionalen Leichtbaustrukturen mit verbessertem Eigenschaftsprofil.

TU Chemnitz

Dienstleistungen

Preformtechnologien, Verbundwerkstoffe (PMC, MMC, CMC, IPC), Hybride Werkstoffverbunde, Leichtbaustrukturen, Interface Engineering, Coatings, Mikrostrukturanalytik

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Daisy Nestler
Tel: +49 (0) 371 531 365 46
E-Mail: daisy.nestler[at]mb.tu-chemnitz.de

Institut für Strukturleichtbau (IST), Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung

Klimaschutz und knapper werdende Ressourcen erfordern die Bereitstellung neuer Technologien für die effiziente Nutzung von Rohstoffen und Energieträgern. Im Vordergrund der branchenübergreifenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) am Institut für Strukturleichtbau (IST) der Technischen Universität Chemnitz stehen daher Leichtbaustrukturen mit hoher Leistungs- und Funktionsdichte sowie die zugehörigen Produktionsverfahren. Gemäß dem Chemnitzer Modell der Bivalenten Ressourceneffizienz (BRE-Strategie) wird eine hohe Material- und Energieeffizienz sowohl bei den ganzheitlichen Wertschöpfungsketten als auch bei der Nutzung der Bauteile und Komponenten angestrebt. Alleinstellungsmerkmal bilden hier seriennahe fusionierte Prozesse zur Herstellung konturgerechter, belastungsangepasster Faserverbund- und Hybridstrukturen. Die Professur SLK koordinierte zudem den früheren Bundesexzellenzcluster MERGE „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“, der mittlerweile in die Zentrale Einrichtung Exzellenzcluster MERGE der TU Chemnitz überführt wurde. Insgesamt arbeiten im Institutsverbund Leichtbau etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Lösungen für eine leichtere Zukunft.

TU Chemnitz / Frank Schettler

Dienstleistungen

  • In-situ und In-line Fertigungstechnologien für Kunststoffbauteile mit Kurz-, Lang- und Endlosfaserverstärkung
  • Entwurf, Simulation, Prototypenbau und Erprobung von Hochleistungsbauteilen
  • Aktive Verbundstrukturen und integrative Leichtbautechnologien
  • Komponenten und Systeme aus Naturfasern, Biopolymeren und Biokompositen
  • Handlingsysteme und Verkettungstechnik für seriennahe Technologien
  • Hydraulische und pneumatische Antriebssysteme in Leichtbauweise
  • Leichtbauwerkstoffe für das Bauwesen sowie Integration von Verstärkungstextilien zur Bewehrung von Leichtbaustrukturen
  • „Green Circular Economy“: Recycling, Remanufacturing und Reperaturmethoden von Hochleistungsleichtbaustrukturen für eine grüne Kreislaufwirtschaft
  • Hochleistungsfasern und deren Verarbeitung: Erforschung der gesamten Prozesskette für „grüne“ Carbonfasern sowie deren kosteneffiziente Produktion

Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Lothar Kroll
Tel: +49 (0) 371 531 357 06
E-Mail: slk[at]mb.tu-chemnitz.de