Technische Universität Chemnitz

In Forschung und Lehre steht die TU Chemnitz insbesondere für die drei Kernkompetenzen “Materialien und Intelligente Systeme”, “Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau” sowie “Mensch und Technik”. Diese Profilierung hat eine in Deutschland einmalige Konstellation von Kompetenzen über alle acht Fakultäten hinweg hervorgebracht: Chemnitz entwickelt sich zu einem international sichtbaren Forschungsstandort für künftige Wertschöpfungsprozesse und nachhaltige Zukunftssicherung, die eine Basis für attraktive Studienangebote darstellen.

Die TU Chemnitz steht für exzellente Forschung. Die gesellschaftlichen Fragestellungen der Zukunft werden insbesondere in den genannten drei Kernkompetenzen durch Ergebnisse der Grundlagen- und angewandten Forschung zu aussichtsreichen Lösungen geführt. Markenzeichen des Chemnitzer Universitätsprofils in der Forschung ist der fächerübergreifende offene und konstruktive Dialog mit besonderer Verpflichtung und Verantwortung für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

TU Chemnitz / Jacob Müller

Dienstleistungen

Forschung und Lehre

Persönlichen Mitglieder

Prof. Cebulla
Prof. Drossel
Hr. Klärner
Prof. Kroll
Prof. Nestler
Prof. Wagner

Ansprechpartner

Prof. Dr. Jörn Ihlemann
Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs
Tel: +49 (0) 371 531 1003 0
E-Mail: pfw[at]tu-chemnitz.de

Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP), Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau in der Produktion

Im April 2014 wurde am Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP) die Professur Adaptronik und Funktionsleichtbau in der Produktion an der Technischen Universität Chemnitz gegründet.

Adaptronik überführt den Grundgedanken der Mechatronik – die Schaffung von intelligenten Systemen aus der Kombination von mechanischer Struktur, Sensoren und Aktoren sowie Informationsverarbeitung – bis auf die Werkstoffebene.

Anwendungsbeispiele sind Schwingungsdämpfung und Lärmminderung bei Leichtbaustrukturen, werkstoffintegrierte Überwachungssysteme, hochdynamische Präzisionspositioniersysteme für die Fertigungstechnik oder die Integration von Sensorik und Aktorik in Endoskope/Implantate für die Medizintechnik. Ein wesentliches Merkmal der Adaptronik, bauteilintegrierte Sensoren und Aktoren, stellt ein essentielles Grundelement für die Megatrends Cyber-Physischen-Systeme, Industrie 4.0 und ressourceneffizienter Produktion dar.

Dienstleistungen

  • schwingungstechnische Messungen
  • Beratung rund um Sensor- und Aktorintegration

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel
Tel: +49 (0) 371 531 2356 0
E-Mail: adaptronik[at]mb.tu-chemnitz.de

Stiftungsprofessur Textile Kunststoff- und Hybridverbunde (TKV) am Institut für Strukturleichtbau, Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung

Die Stiftungsprofessur „Textile Kunststoff- und Hybridverbunde (TKV)“ ist eng eingebunden in die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz. Die Leiterin der TKV ist seit 2016 Frau Professorin Daisy Nestler. Die Stiftungsprofessur pflegt ein weitreichendes Netzwerk, u.a. mit den Stiftern und weiteren zahlreichen Firmen und Forschungseinrichtungen. Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten liegen in der Verknüpfung der Wertschöpfungsketten zur Herstellung großserientauglicher, textilverstärkter Kunststoff- und Hybridverbunde im Sinne eines effizienten Leichtbaus. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei im Wissens- und Technologietransfer aus der Forschung in die industrielle Anwendung.
Auf dem Weg von der Grundlagenforschung zur Prototypenentwicklung beschäftigt sich die TKV auf folgenden Forschungsfeldern:

  • Textilbasierte Polymermatrix-Verbunde (Entwicklung neuer textilbasierter belastungsgerecht ausgelegter 2- und 3D-Leichtbaustrukturen, differenzierte oder gradierte Strukturen mit Funktionalisierung)
  • funktionale multihybride Werkstoffverbunde (hybride Schichtverbunde: Metall/FKV/Keramik/Funktionsintegration, kernverstärkte Sandwichstrukturen, tailor-made-Verbunde im in-line-Verfahren, Interface-Engineering, Modulsystematik mit Recyclingkonzepten)
  • Technologien für funktionale Verbundwerkstoffe
  • Großserientechnologien für funktionale Keramikmatrix-Verbundwerkstoffe (Faserkeramik: C/C-SiC, Al2O3/Al2O3)
  • Ausnutzung der Performance von faserverstärkten Keramiken hinsichtlich ihrer hervorragenden Performance gegenüber monolithischen Keramiken (Bruchzähigkeit, Schadenstoleranz, Schlagbelastungsfähigkeit, Korrosions-, Verschleiß-, Thermoschockbeständigkeit, Lebensdauer) für neue Anwendungsfelder und Markterschließungen
  • verstärkte Metallmatrix-Verbundwerkstoffe (hochfeste Al-Legierungen)
  • Entwicklung von Recyclinglösungen

Im Fokus stehen dabei die Entwicklung von effizienten Technologien für ressourcen- und kosteneffiziente Composite-Werkstoffe sowie die Substitution hin zu funktionalen Leichtbaustrukturen mit verbessertem Eigenschaftsprofil.

Dienstleistungen

Preformtechnologien, Verbundwerkstoffe (PMC, MMC, CMC, IPC), Hybride Werkstoffverbunde, Leichtbaustrukturen, Interface Engineering, Coatings, Mikrostrukturanalytik

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil. Daisy Nestler
Tel: +49 (0) 371 531 365 46
E-Mail: daisy.nestler[at]mb.tu-chemnitz.de
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